Grundbegriffe

Die wichtigsten Begriffe

Rund um Häuser des Lernens kursieren viele Begriffe. Hier die wichtigsten – kurz erklärt und so, wie wir sie im Programm verwenden.

Haus des Lernens
Bild für eine Schule, die nicht Unterricht optimiert, sondern eine Lernumgebung baut: Räume, Rollen, Strukturen und Beziehungen greifen ineinander. Ein Haus des Lernens kann in unterschiedlichen Schulformen entstehen – in Privatschulen ebenso wie in öffentlichen Regelschulen. Entscheidend ist die Gestaltung einer Lernkultur, in der Kinder und Jugendliche zunehmend Verantwortung für ihr Lernen übernehmen können.
Schmetterlingspädagogik
Weder Dogma noch Neuerfindung: ein Ansatz, der auf zahlreichen Entwicklungen und Erfahrungen der letzten Jahrzehnte aufbaut. Peter Fratton hat durch seine Begleitung der Alemannenschule Wutöschingen (ASW) über rund zwölf Jahre viel eingebracht; daraus entstand die so genannte Schmetterlingsstruktur als Entwicklung der ASW. Parallel gab es ähnliche Entwicklungen an anderen Orten. Zentral ist die Haltung gegenüber Entwicklung und Lernen sowie die Interpretation von Rollen, Verantwortung, Freiheit und Strukturen im menschlichen Entwicklungsprozess.
SoL / LdE
SoL: fokussiertes, individuelles Arbeiten mit Kompetenzrastern und Materialien. LdE: Lernen in Projekten, Werkstätten und echten Begegnungen.
Lernatelier
Ruhiger Arbeitsraum mit persönlichen Arbeitsplätzen für konzentriertes, selbstorganisiertes Lernen.
Lernbegleiter:in
Erwachsene Person, die Lernprozesse gestaltet, beobachtet und begleitet, statt primär Stoff zu vermitteln.
Lernpartner:in (Schüler:in)
Bezeichnung für Kinder und Jugendliche, die als Partner:innen im Lernprozess ihren Lernweg mitverantworten.
Kompetenzraster
Transparente Übersicht darüber, welche Entwicklungsschritte möglich sind und wo eine lernende Person gerade steht.
Unser Lernhaus gestalten
Unser Weiterbildungsformat: fünf Online-Impulse und fünf Präsenzblöcke an realen Häusern des Lernens.
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