Vertrauen in das Lernen
Menschen wollen lernen. Der Ausgangspunkt ist nicht Kontrolle, sondern das Zutrauen, dass Kinder und Jugendliche Verantwortung übernehmen können – Schritt für Schritt und begleitet.
Über uns
Die Schmetterlingsakademie Schweiz ist weder Dogma noch Neuerfindung, sondern baut auf zahlreichen Entwicklungen und Erfahrungen der letzten Jahrzehnte auf. Ihre Wurzeln liegen in der Schmetterlingspädagogik, wie sie an der Alemannenschule Wutöschingen gewachsen ist: Peter Fratton hat die Schule über rund zwölf Jahre begleitet, was zur so genannten Schmetterlingsstruktur führte – als Entwicklung der ASW. Parallel entstanden an anderen Orten ähnliche Entwicklungen.
Zentral ist die Haltung gegenüber Entwicklung und Lernen sowie die Interpretation von Rollen, Verantwortung, Freiheit und Strukturen. Weil es darin kein einziges Richtig oder Falsch gibt, verbinden wir uns mit Institutionen und Akteur:innen, die dieses Grundparadigma mit uns teilen – aufgehängt und inspiriert von der Herangehensweise der so genannten Schmetterlingspädagogik, hervorgegangen aus der ASW.
Organisation und Trägerschaft
Die Schmetterlingsakademie versteht sich als Teil einer länderübergreifenden Community. Bestehende Erfahrungen, digitale Materialien und Praxisnetzwerke aus Deutschland und der Schweiz bilden eine wichtige Grundlage.
Trägerin ist eine gemeinnützige GmbH (gGmbH) in Gründung mit Sitz in Zürich. Sie koordiniert das Programm, verbindet Praxisorte und sichert die Verbindung zur länderübergreifenden Schmetterlingscommunity. Getragen wird sie von sieben Gesellschafter:innen: Cornelia Schurter, Patricia Schmidt, Nicole Iacono, Peter Fratton, Christian Müller, Stefan Ruppaner und Matthias Vogel-Engeli.
Die Zusammenarbeit verbindet unterschiedliche Perspektiven: die Schmetterlingspädagogik und ihre Entwicklungsgeschichte, Erfahrungen aus Schulen und Lernhäusern, Kompetenzen in Lernprozessdesign und Organisationsentwicklung sowie Netzwerke aus diversen Bildungslandschaften.
Die DNA
Die Schmetterlingspädagogik ist keine Methode, die man einführt, sondern eine Haltung, die eine Schule Schritt für Schritt umbaut: Kinder und Jugendliche werden zu Lernpartner:innen (Schüler:innen), Erwachsene zu Lernbegleiter:innen, Räume zu Lernlandschaften. Entwickelt wurde sie in und für die öffentliche Regelschule.
Menschen wollen lernen. Der Ausgangspunkt ist nicht Kontrolle, sondern das Zutrauen, dass Kinder und Jugendliche Verantwortung übernehmen können – Schritt für Schritt und begleitet.
Kinder und Jugendliche entscheiden zunehmend mit: woran sie arbeiten, wie tief, in welchem Tempo und mit wem.
Erwachsene gestalten Umgebungen, beobachten, führen Vier-Augen-Gespräche und intervenieren bewusst – dosiert statt dauernd.
Instruktion, Fachimpulse und gute Erklärungen verschwinden nicht. Sie werden zur Einladung: gezielt angeboten, freiwillig besucht, dann wirksam, wenn sie gebraucht werden.
Lernatelier, Marktplatz, Inputräume und Coachingräume machen sichtbar, welches Lernen erwünscht ist – menschlich, baulich, organisatorisch und strukturell gedacht.
Selbstorganisiertes Lernen und Lernen durch Erleben gehören zusammen: fokussiertes individuelles Arbeiten und Erfahrung in Projekten, Werkstätten und echten Begegnungen.
Portfolios, Gelingensnachweise, Produkte und Gespräche zeigen Entwicklung – statt eines gemeinsamen Prüf-Takts für alle.
Wenige tragende Grundsätze statt Regelkataloge; Teams entscheiden nah an der Praxis. Schulentwicklung ist Gemeinschaftsarbeit von Team, Leitung und Trägerschaft.
Der Schmetterling steht für die Verwandlung: Eine Schule wird nicht renoviert, sie verwandelt sich – und das braucht Zeit, Ruhe und Vertrauen. Das Haus des Lernens ist der Ort, an dem diese Verwandlung stattfindet: Räume, Rollen, Strukturen und Beziehungen, die Stein für Stein gebaut werden. Das eine beschreibt den Prozess, das andere das Ergebnis.
Planungsgruppe
Getragen wird die Initiative von einer interdisziplinären Planungsgruppe mit Erfahrung in Schulleitung, Schulentwicklung, Lernbegleitung, Lernkulturentwicklung und Bildungsinnovation.

Münchwilen (CH)
Co-Schulleiter, Transformationsbegleiter, Agiler Coach, Team-, Schul- und Lernprozessentwicklung
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Diessenhofen (CH)
Schulleiterin, Organisationsentwicklung, Mitgründerin LernArchitekten, Lehrerin
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Wutöschingen (DE)
Stellvertretende Schulleiterin Alemannenschule Wutöschingen, Schmetterlingspädagogik
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Wutöschingen (DE)
Ehem. Schulleiter Alemannenschule, Wutöschingen, Schmetterlingspädagogik
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Zürich (CH)
Lernkulturentwicklung, Ökonom, Mitgründer Intrinsic
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Zürich (CH)
Schulleiterin, Schulentwicklung, Lehrgangsgestaltung und Projektmanagement
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Romanshorn (CH)
Schulentwickler, Schmetterlingspädagogik und Entwicklungsgeschichte
LinkedInDie Schmetterlingspädagogik ist weder Dogma noch Neuerfindung, sondern baut auf zahlreichen Entwicklungen und Erfahrungen der letzten Jahrzehnte auf. Peter Fratton hat durch seine Begleitung der Alemannenschule Wutöschingen über rund zwölf Jahre viel eingebracht; daraus entstand die so genannte Schmetterlingsstruktur als Entwicklung der ASW. Parallel gab es ähnliche Entwicklungen an anderen Orten. Die Schmetterlingsakademie verbindet diese Haltung mit Schweizer Häusern des Lernens. schmetterlingspaedagogik.de
Programm, Daten, Lernorte, Rollen und Preise sind der aktuelle Stand unserer rollenden Planung. Sie sind verbindlich – und werden gemeinsam mit den Praxispartnern laufend auf den Praxiseinsatz hin überprüft und weiterentwickelt.